Sonntag, 27. Januar 2008

Namenskunde

Fall sich jemand gewundert hat, wo mein komischer Nachname (Althoetmar) mit dem Dehnungs-E herkommt: hier eine Adresse: http://www.hoetmar.de.

Bis demnächst!

2 Kommentare:

optimistischer-otto hat gesagt…

Aha, jetzt weiß ich also, dass du so heißt wie die Gemeinde Hoetmar. Aber wenn ichs richtig überflogen habe, wird darin nicht erklärt, was es mit dem Dehnungs-E auf sich hat. Oder hatte ich einfach Tomaten auf den Augen?

Schöne Grüße aus Mannheim!

Anonym hat gesagt…

Ja, also weißt du, es wird wohl ungefähr so gekommen sein:

Aus dem 1241 erwähnten "Hotnon" (vermutlich mit lang gesprochenem "o")wurde ja 1281 "Hoetman" (auf hoetmar.de unter Geschichte nachzulesen). Hier wurde also das Dehnungs-e eingefügt, und zwar stammen diese Dehnungszeichen, wie in einem Beitrag des WDR (s. www.wdr5.de/service/service_kleine_anfrage/841881.phtml?print=1&i=1) nachzulesen ist, „aus dem Mittelalter als die germanischen Sprachen in lateinische Schriftzeichen überführt wurden. Da es im Lateinischen keine Zeichen für lang gesprochene Vokale gab, mussten sich die Schreiber im Rahmen ihres Schriftsatzes mit anderen Zeichen behelfen. Sie führten die Verdoppelung des Vokals ein, wie wir sie heute noch in "Zoo", "Saal" oder "See" finden, das Dehnungs-h, wie in "Bahn". Während es diese beiden Dehnungszeichen noch heute in der normalen Sprache gibt, sind das Dehnungs-i und das Dehnungs-e nur noch in Städte- und Eigennamen zu finden.“

Alles klar?

Gruß, Katrin