Donnerstag, 15. Mai 2008

Hallo zusammen!

Ich hab auch weder was von meinen Photoshop Hausaufgaben noch von einem Test gehört. Wie lief das bei Euch? Muss zugeben, dass ich das alles auch ein wenig verpennt hatte...
Ansonsten wünsch Euch was und freu mich schon bald wieder mit Euch die Schulbank zu drücken.
Ganz liebe Grüße, Euer Lorenz Christian

Donnerstag, 24. April 2008

Photoshop-Hausaufgabe

Hallo zusammen,
sagt mal, habt ihr wie damals angekündigt die HA per Mail erhalten? Bei mir ist nix eingegangen.

Schöne Grüße
Otto

Freitag, 28. März 2008

Katrin taucht wieder auf ...

... aus den Untiefen des Familienlebens und des neuen Jobs (als Endredakteurin eines neuen Online-Magazin, das immer noch nicht online ist ...).

Habe daher die Diskussion um den HTML-Test auch nur sehr am Rande mitverfolgt - und jetzt ist es ja eh schon entschieden. Aber meine Meinung wäre der von Otto sehr nahe gekommen. Zwar habe ich beim letzten Test auch nicht allzu gut abgeschnitten, aber mit ein bisschen mehr Aufwand hätte ich sicher mehr rausholen können. Und der Zeitaufwand hielt sich - wie beim vorigen Test - ja auch wirklich sehr in Grenzen ... und damit natürlich auch der Übungseffekt.

Wie dem auch sei: auch ich freue mich schon sehr auf das Photoshop-WE und hoffe, euch alle bei gewohnt guter Laune und eben solchem Lerneifer wieder zu sehen.

So long,

Katrin

Mittwoch, 19. März 2008

Es gibt keinen neuen Test

Hallo zusammen!

Die Frau Hinkelmann hat mir gemailt, dass es keinen neuen Test geben wird. Die Akademieleitung hat das beschlossen, weil der Kurs von Herrn Mainka insgesamt deutlich schlechter abgeschnitten hat als wir (67 statt 78 Prozent im Durchschnitt). Und mit diesem Wissen halte ich das auch für in Ordnung. Aber war nett mit Euch den Aufstand zu proben ...
:-))

Freu mich, Euch im Photoshop-Modul wiederzusehen.

Ganz liebe Grüße, Christian

Montag, 17. März 2008

"Everybody get´s a second chance" ...

singt Phil Collins oder irgendein bekannter Sänger (will jetzt nicht in die Untiefen des www hinabrecherchieren, sondern lieber gleich zur Sache kommen: Grundsätzlich sehe ich die Sache ganz ähnlich wie Christina in ihrem Blog. Allerdings kann man m. E. als Kursteilnehmer erwarten, dass Aufgaben anhand der Studienunterlagen lösbar sein sollten. Wenn das nicht der Fall war (der Test liegt schon so lange zurück, dass ich mich an die Fragen nur noch dunkel erinnere), ist das also ein hinreichender Grund, eine Wiederholung des Test zu erbitten. Wenn der bessere Test zählt, könnte man sich mit entsprechendem erneutem Einsatz eine bessere Bewertung erarbeiten.
Andererseits finde ich die Test fast zu leicht. Sie sind zwar ein guter Anlass, sich mit dem Gelehrten nochmals zu beschäftigen. Andererseits finde ich sie aber nicht motivierend genug, sich mit der Materien tiefschürfender auseinanderzusetzen. Das sage ich, obwohl ich beruflich stark eingespannt bin. Aber wenn ein Zertifikat mit (zu) geringem Aufwand erworben werden kann, hat es wahrscheinlich nicht so ein gutes Ansehen.

Freue mich euch beim Photoshop-Modul wiederzusehen.
So long -
schöne Grüße von Otto

Dienstag, 11. März 2008

HTML-Test neu??

Halloo,
ich hätte auch nichts gegen einen neue Chance, mein Testergebnis (70 P.) zu verbessern.
Bei mir haperte es bei den ersten drei Fragen, zwei davon hätte ich eigentlich lösen können,
wenn ich nicht kopflos geworden wäre. Die andere (ich glaube Nr. 2) hab ich bis jetzt nicht verstanden.
Kann man sich den alten Test eigentlich nochmals herholen ? (ich habe ihn nicht ausgedruckt, und jetzt
ist er nicht mehr da).
Also, wenn sichergestellt ist, dass wir uns beim neuen Versuch nicht verschlechtern können,
bin ich dafür.

Grüsse von Inge

Meine Meinung zum HTML-Tests

Hallo liebe Crossmediale,

auch mir fiel es schwer die Fragen des HTML-Tests zu lösen. Ich kann mich zwar jetzt nicht über das Ergebnis beschweren - ob ich nun 100 oder "nur" 90 Punkte habe, finde ich nicht so schlimm. Allerdings konnte ich 4 Fragen, weder mit Hilfe des ausgeteilten HTML-Skripts noch mit meiner ausführlichen Mitschrift beantworten. Zur Lösung der Fragen habe ich bei Self-HTML nachgesehen und damit 9 von 10 Fragen richtig beantwortet. Vielleicht war das ja auch Absicht. Fr. Hinkelmann hat uns im Kurs Self-HTML mehrmals empfohlen.
Andererseits bin ich immer davon ausgegangen, dass es möglich sein sollte alle Fagen mit dem Skript oder der eigenen Mitschrift zu beantworten. Für mich wäre es wichtig diese Frage in Hinblick auf die weiteren Tests zu klären.
Vielleicht sollte man unsere Testergebnisse mit denen des Parallel-Kurses vergleichen. Wenn deren Tests viel besser ausfallen, wäre die Frage: Woran liegt das?

Freue mich euch alle beim Photoshop-Kurs zu sehen!
LG,
Michaela

Montag, 10. März 2008

HTML-Test

Hallo,

da ich bei den letzten beiden (?) Seminaren nicht teilgenommen habe, habe ich wohl Wesentliches nicht mitbekommen. Ich hoffe, es geht allen gut - bis auf den HTML-Test. Ich habe auch eine Frage falsch beantwortet, es wird wohl eine von den beanstandeten gewesen sein. Gegen einen neuen Versuch hätte ich nichts, schließlich habe ich auch immer im Hinterkopf, es könnte ja mal von Bedeutung sein. Wenn ihr also noch eine weitere Stimme für einen neuen Test braucht - bitte.

Allerdings habe ich mich gar nicht über den Test geärgert, sondern über meine eigene Dummheit. Ich kann doch schließlich lesen und sollte in der Lage sein, mir die eine oder andere Information zu beschaffen. (Wie hätte ich sonst ein Hochschulstudium erfolgreich abschließen können?) Und ich kann ja auch kaum mitten in einem Internet-Projekt aufgeben mit der Begründung: "Frau Hinkelmann hat uns das aber nicht erklärt..." Also ein bisschen kleinlich finde ich das Ganze schon. Aber, wie gesagt, wenn eine Mehrheit gebraucht wird, bin ich dabei.

Herzliche Grüße, alles Gute und bis Anfang April
Christina

HTML-Test, was nun?

Hallo zusammen!
Einige von uns, nebst meiner Wenigkeit, sind der Meinung, dass im HTML-Online-Test vier Fragen vorkamen, die wir, die im Kurs von Frau Hinkelmann waren, nicht, beziehungsweise nur durch weiterführendes Studium lösen beantworten konnten.
Ich hab das der Frau Stuiber im Akademiebüro gesagt und auch (im Rahmen der Hausaufgabe) an die Frau Hinkelmann gemailt. Sie hat gesagt, wenn wir alle dieser Meinung sind, müsse es einen neuen Test geben. Ich wiederum würde vorschlagen, dass dann beide Tests bestehen bleiben sollen und der jeweils bessere zählen. Denn wir wollen ja nicht dem Dreck eine Watschen geben und dafür sorgen, dass sich wer verschlechtert.

Ich wart auf Eure Blogs und wünsch Euch was
Euer Lorenz Christian

Donnerstag, 7. Februar 2008

Noch verkatert, Bloggies?

Oder warum seid ihr so schweigsam? Oder habe ich einfach zu viel Zeit (heute)? Bislang hatte ich noch keine Erfahrungen mit Bloggs (ist der Plural so korrekt?) und finde die Bedienung (noch) gewöhnungbedürftig. Aber ich dachte mir, Übung macht den Meister und habe hier und dort meinen Senf dazugegeben. Jetzt bin ich neugierig und würde gerne mal sehen, wie ein Kommentar auf einen Kommentar aussieht.

Noch etwas ist mir aufgefallen: Da ich zwar noch eure Gesichter im Kopf habe, aber nicht mehr weiß, wie ich eure Namen zuordnen muss, fände ich es gut, wenn ihr euer Profil mit eurem Konterfei versehen würdet.

Grüße
Otto

Test-Erfahrung?

Hallo alle zusammen,

habe alle eure Einträge überflogen, aber leider momentan keine Zeit, mir alles genauer anzuschauen (u.a. wegen neuem Job!). Vielleicht kommt das noch ...

Kurz bevor es morgen Abend wieder losgeht, will ich vielleicht morgen Vormittag noch den Test machen, aber ich habe keine Ahnung, wie viel Zeit ich dafür einplanen muss und ob er sich unterbrechen lässt (habe nämlich gerade ein krankes Kind zu Hause ...). Hat jemand von euch schon Erfahrung mit dem Test gesammelt?

Wäre dankbar für einen Hinweis!

Bis bald, Katrin

Mittwoch, 6. Februar 2008

Auf den letzten Drücker!

Hallo liebe Kursteilnehmer,
hier kommt mein Beitrag auf die letzte Minute. Das Fastnachtstreiben hier in Mainz hätte mich fast den Abgabetermin verschwitzen lassen. Freue mich schon auf ein lehrreiches Wochenende! Viele Grüße!

Trend-Detektive decken Floskeln auf
Immer besser, immer schlechter, immer mehr! Quer durch die Medien tauchen diese Floskeln auf. Alles nur Übertreibung oder die Entdeckung wirklich neuer Trends? Das fragten sich zwei Journalistenschüler und gründeten den Immermehrblog.
mehr

„Immer mehr“ muss häufig als Einstieg journalistischer Beiträge herhalten. In Momentaufnahmen machen sie uns glauben, dass sich die Welt nur in eine Richtung bewegt: In ständiger Steigerung. Kinder werden immer unsportlicher, Arbeitnehmer immer unglücklicher und Knut immer weniger süß. Alles Beispiele der Immermehrblog-Macher Mathias Peer und Lenz Jacobsen. Ihr Blog lädt zum Schmunzeln über die Fehler anderer Journalisten ein, kann aber auch ein Anreiz sein, den eigenen Schreibstil kritisch zu hinterfragen. Den Anfang machen die Blog-Gründer selbst, die neben ihren Fundstücken aus Zeitungen, Werbeanzeigen und Fernsehbeiträge, auch die eigenen Einstiegs-Fallen ins Netz stellen.

Das Immer-mehr-Beispiel zeigt, wie Journalisten versuchen vergangene Meldungen stets zu übertrumpfen. Dieser Hintergrundgedanke und die ansprechende Gestaltung machen den Blog zu einer netten Abwechslung. Schade nur, dass das Stichwortverzeichnis auf Themen verweist, die meist einige Monate alt sind. Es soll ja immer mehr Medienblogs geben. Bleibt abzuwarten, welche „am Leben bleiben“ und sich zu einem echten Trend entwickeln.

Dienstag, 5. Februar 2008

Mein Beitrag tanzt im Kursblog thematisch vermutlich etwas aus der Reihe, ist aber hoffentlich noch für alle verdaulich...

Grünes Band Newsletter - Infoplattform für das längste Biotopverbundsystem Europas

Während derzeit vor allem mögliche negative Auswirkungen der Grenzöffnung im Zuge des Schengen-Abkommens wie steigende Kriminalität und Arbeitsplatzverlagerung diskutiert werden, wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eher stiefmütterlich behandelt. Ein Ergebnis der Kooperation zwischen Naturschützern in den Ländern entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs sind zwei unterschiedliche Newsletter mit aktuellen Meldungen zu Projekten, Veranstaltungen und Aktivitäten am Grünen Band, dem heute längsten Biotopverbundsystem Europas. Mehr...
Der deutschsprachige Newsletter zum Grünen Band kann auf der Website des österreichischen Naturschutzbundes www.naturschutzbund.at aufgerufen werden. In der jüngsten Ausgabe (Nr. 16) wird eine neue Internetseite www.greenbelteurope.eu vorgestellt. Die Seite, die sich mit dem zentraleuropäischen Teil des Grünen Bandes von Polen bis Kroatien beschäftigt, wendet sich nach eigener Aussage an Naturliebhaber und Touristen, aber auch an Schulklassen und Journalisten, die Einblicke in die Naturschätze entlang des ehemaligen Grenzstreifens gewinnen möchten. Wichtig für die User ist der Hinweis, dass die Seite, an der Naturschützer aus acht Ländern arbeiten, derzeit nur auf Englisch vorliegt und einen schnellen Internetzugang sowie die Installation des (kostenlosen) Flash-Players erfordert. Ermöglicht werden damit u.a. virtuelle Reisen entlang einzelner Grenzabschnitte.
Themen früherer Ausgaben sind Geschichte und Entwicklung des Grünen Bandes, seine Bedeutung als Korridor für Wildtiere wie Luchs und Wolf, aktuelle Gefährdungen, aber auch
Mitmachangebote in internationalen "Green Belt Camps". Viel Raum ist besonders schutzwürdigen oder gefährdeten Gebieten in Osteuropa (Tschechien, Slowenien, Slowakei) gewidmet.

Aktuelle Informationen zum Grünen Band in englischer Sprache bietet die Seite www.europeangreenbelt.org.

Dort kann ein weiterer (englischer) Newsletter abgerufen werden. Betreiber ist hier die Weltnaturschutzunion IUCN mit ihren europäischen Partnerverbänden. Im Mittelpunkt steht die Vision eines "Grünen Bandes vom Eismeer bis zum Schwarzen Meer", das auf einer Länge von über 8.500 km durch 23 Staaten wertvolle Lebensräume entlang des früheren Eisernen Vorhangs absichert, aber auch nachhaltige Landnutzungssysteme initiiert.
Die Newsletter, die vierteljährlich bis monatlich erscheinen, sind professionell gestaltet, reich bebildert, verzichten auf Werbeanzeigen und sogar auf Spendenportale. Die einzelnen Ausgaben können zurückverfolgt, als PDF gespeichert und damit bequem archiviert werden. Die zum Teil recht umfangreichen Texte dürften allerdings eher ein Fachpublikum als den "vertikalen" Zufallsleser ansprechen. Impressum und Kontaktadressen sind gut sichtbar, weiterführende Themen - etwa zum Grünen Band an der ehemaligen innerdeutschen Grenze - finden sich auf verlinkten Seiten. Schwachpunkte: Der deutsche Newsletter kann zwar abonniert, dann aber nicht mehr ohne weiteres abbestellt werden (kein "unsuscribe"). Auch die persönliche Ansprache mag man vermissen, der User wird lediglich als "Liebe Freundin, lieber Freund des Grünen Bandes" begrüßt.
Mein Fazit: Wer Informationen zu aktuellen europäischen Naturschutzthemen sucht und sich für die neuen EU-Mitgliedsstaaten interessiert, wird mit den Newslettern gut bedient. Um alle Angebote (insbesondere der integrierten Karten) zu nutzen, sollte jedoch ein komfortabler Internetzugang vorhanden sein.


Hausaufgabe von Otto

Kritisch und unabhängig
„ngo-online“ – eine etwas andere Zeitung
Arbeitsplatzabbau trotz Gewinnexplosion, staatlicher Überwachungseifer, wankelmütiger Klimaschutz sind wichtige Themen. Wen die Ursachen und Hintergründe solcher Themen interessieren, sollte die „ngo-online Internet-Zeitung für Deutschland“ lesen. Sie berichtet aus dem Blickwinkel der Schwächeren und konzentriert sich auf Ereignisse, die die Mainstream-Medien meist links liegen lassen. Durch ihren werktäglichen, kostenlose Newsletter gibt sie engagierten Menschen einen schnellen Überblick über das aktuelle Geschehen.


Für engagierte Menschen
„ngo-online Internet-Zeitung für Deutschland“
Machete durch den Informationsdschungel

Die digitale Zeitung mit dem etwas sperrigen Titel - daher kurz ngo-online (www.ngo-online.de) - ist besonders für Menschen interessant, die sich zum Beispiel in einer Umwelt-, Menschrechts- oder Friedensgruppe engagieren, einer Nicht-Regierungsorganisation also (englisch: Non-Governmental-Organisation NGO). An den vorherrschenden Printmedien und ihren Internet-Ausgaben kritisieren derartige Aktivisten, dass gesellschaftskritische Fragestellungen, Berichterstattung und Kommentierung ungenügend berücksichtigt werden. Auch die von den Mainstream-Medien behauptete Unabhängigkeit, stößt in dieser Zielgruppe gelinde gesagt auf Zweifel.

Wer gezielt in die öffentliche Debatte eingreifen will, wird sich vom journalistischen Konzept von ngo-online bestätigt sehen. Das Konzept konstatiert zunehmenden Meinungsjournalismus und bemängelt eine fehlende Bereitschaft, nach der Wahrheit zu suchen. Die Gründe dafür sieht ngo-online in der „engen Verzahnung der meisten Medien mit Nachrichtenagenturen und mit den Interessen von Gesellschaftern, Anzeigenkunden und politischen Parteien.“

Anders als die bestens ausgestatteten Presseabteilungen von Unternehmen und Lobby-Verbänden mangelt es den ehrenamtlich Tätigen sowohl an Wissen und Knowhow und vor allem an Zeit und Geld. Da es aber auch in den Redaktionen oft an Zeit mangelt, wird hier gerne auf die gebrauchsfertigen Pressemitteilungen von Unternehmen und Institutionen zurückgegriffen. Gegenrecherche und Hintergrundaspekte bleiben da schnell auf der Strecke. Weil die politische Willensbildung und die machtpolitische Durchsetzung von Interessen heute in erheblichem Maße über die Medien erfolgt, benachteiligt das solche Gruppen besonders.

Andes als bei den Mainstream-Medien, wo die eigentliche Nachricht durch massiven Werbung in den Hintergrund gerät, wird man bei ngo-online kaum durch Werbung abgelenkt. Wer an deren bunte Bildwelten gewöhnt wurde, wird diese bei ngo-online zunächst vermissen. Wird dabei aber merken, dass Fotos die fehlende Hintergrundbetrachtung und Einordnung eines Ereignisses nicht ersetzen können.

ngo-online will die unterschiedlichen Probleme und Interessen der Starken im Gegensatz zu jenen der Schwachen deutlich machen und den Argumenten dieser mehr Gehör verschaffen. Entsprechend betrachtet ngo-online aktuelle Reformvorhaben und Grundsatzpositionen und benennt die handelnden Personen und Institutionen. Es geht weniger um Tagesaktualität, sondern um die Strukturprobleme hinter den täglichen Ereignissen. ngo-online sieht sich als Moderator, eines anspruchsvollen Wettstreits der Fakten und Argumente von Personen und Institutionen mit den verschiedensten politischen Interessen.

ngo-online ist eine Machete im Informationsdschungel aufgrund folgender Nutzungsmöglichkeiten: Suchefunktion, thematische Darstellung der (auch älteren) Artikel nach Rubriken wie u. a. Krieg/Frieden, Armut/Reichtum, Lobbyismus, Umwelt, Verbraucherschutz, die Hervorhebung bestimmter Artikeln unter „Lesenswert“, die Rubrik Magazin, Leserbriefe und vor allem der jeden Werktag erscheinende Newsletter. Man kann ihn kostenlos abonnieren, indem man die eigene Mailadresse in eine Eingabezeile zu Beginn der Startseite www.ngo-online.de einträgt.

Herausgeber von ngo-online ist der gleichnamige gemeinnützige Verein. Die Redaktion umfasst neun Personen. Auch wenn man sich selbst nicht den Aktiven rechnet, oder sich vielleicht sogar mehr dem entgegengesetzten weltanschaulichen Lager zurechnet, bietet die Lektüre dieser Internet-Zeitung einen guten Einblick in die in diesem Spektrum verbreiteten Informationen.

Nichts los im Diskussionsforum

Wertvolle Mitarbeiter fühlen sich bei ihrer Arbeit allein gelassen, und „Mark Restall’s Volunteering Blog“ sollte diese Lücke füllen helfen. Sollte – denn die Zahl der täglichen Visits ist noch nach einem Jahr meist nur im einstelligen Bereich.

Die Inhalte
(Sorry, aber wie man diese seiteninternen Links macht, habe ich bis zum Abgabetermin nicht gelernt.)

- Warum habe ich dieses Blog ausgewählt?
- Wer steht hinter dem Blog?
- Für welche Zielgruppe schreibt der Blogger und welche Ziele verfolgt er?

- Welche Inhalte bietet das Blog und wie werden sie dargeboten?

- Welche sonstigen Charakteristika hat das Blog?

- Und trotz allem nur geringes Interesse?
- Wo könnten die Probleme liegen?


Warum habe ich dieses Blog ausgewählt?

Um es gleich zu sagen: Dieses Blog ( www.volunteeringengland.blogspot.com ) ist ein Zufallsfund aus einer Zeit, in der ich noch nicht einmal wusste, was ein Blog ist, geschweige denn gezielt nach einem gesucht hätte. Es ist also nicht als Beispiel für besonders gute oder schlechte Blogger-Arbeit ausgewählt, sondern ist einfach das erste Blog, das ich bewusst als solches wahrgenommen habe. Es tauchte auf, als ich mal sehen wollte, wie man in Großbritannien das Thema Freiwilligen-Arbeit diskutiert.

Für die Zielgruppe „Lehrgang Crossmedialer Journalismus“ könnte der Zufallsfund aber durchaus interessant sein, weil hier ein Kommunikationsprofi mit dem klassischen Handwerkszeug von Journalismus und PR, soliden Kenntnissen seines Themas und einem konkreten Ziel ans Werk geht und es trotzdem nicht schafft, ein Blog mit Erfolg zu betreiben (jedenfalls gemessen in Zugriffszahlen).

Wer steht hinter dem Blog?
Mark Restall ist Leiter der Abteilung Information und Öffentlichkeitsarbeit bei Volunteering England, einer unabhängigen Freiwilligenagentur, die sich für die nationale Entwicklung der Freiwilligenarbeit in England einsetzt (befasst sich vor allem mit dem Bild der Freiwilligenarbeit in Öffentlichkeit und dem Stellenwert in der Politik, veröffentlicht Publikationen und Arbeitsmaterialien zu Management, „Good Practice“ und rechtlichen Aspekten der Freiwilligenarbeit, betreibt lokale Vermittlungsagenturen, vergibt auch Gelder und betreibt eigene Forschung.) Wie der Autor in einem seiner Einträge schreibt, ist er selbst seit vielen Jahren und auch heute noch in verschiedenen Positionen ehrenamtlich tätig.

Angenehm, dass der Autor gleich sagt, wer er ist: Er stellt seinem Blog eine kurze, aber durch fette Schrift und farbige Unterlegung deutlich hervorgehobene Anmerkung voran (die übrigens am Kopf jeder Seite zu finden ist), aus der seine Position und Zielsetzung hervorgehen. Man erfährt auch, dass das Blog von seinem Arbeitgeber unterstützt wird, der Autor aber seine persönlichen Ansichten darlegt und diese nicht mit den offiziellen Ansichten von Volunteering England übereinstimmen müssen. Er kündigt in seinem ersten Eintrag sogar an, von Fall zu Fall bewusst einen ganz anderen Standpunkt einzunehmen.

Für welche Zielgruppe schreibt der Blogger und welche Ziele verfolgt er?
Einen wesentlichen Beweggrund, dieses Blog einzurichten, nennt Restall in seiner einleitenden Anmerkung, dass Freiwilligenarbeit und ihr Management seiner Ansicht nach nicht genügend diskutiert werden, und zwar auch unter den Beteiligten selbst nicht. Dass diese großen Bedarf für einem Austausch über drängende Fragen und praktische Probleme haben, erlebt er (wie er in seinem ersten Eintrag sagt) bei seinen zahlreichen Vorträgen und Workshops immer wieder. Mit seinem monothematischen Blog will er dazu beitragen, diese Lücke zu füllen.

Zahlen zum Umfang der Freiwilligenarbeit in Großbritannien habe ich nicht parat (gibt es aber wahrscheinlich irgendwo bei Volunteering England), doch leisten dort sicher mehrere Millionen Menschen eine solche Arbeit in organisierter Form. Entsprechend viele dürften als Angestellte bei den Organisationen oder auch als Freiwillige eine Leitungsfunktion haben. Die Zielgruppe ist also wahrscheinlich trotz des speziellen Themas nicht ganz klein.

Auch ist anzunehmen, dass ein Blog mit verlässlichen Informationen zum Thema für den einen oder anderen Journalisten oder Politiker interessant sein dürfte. Immerhin scheint Freiwilligenarbeit in Großbritannien teilweise als Allheilmittel für eine Reihe schwieriger Probleme - von Jugendgewalt über Arbeitslosigkeit bis zur Altersdepression - gesehen zu werden und ist in der politischen Diskussion entsprechend präsent.

Den genannten Zielgruppen entsprechen auch Zugangsmöglichkeiten zum Blog: Er erscheint als Menüpunkt auf der Volunteering-England-Website, wird aber (wenn das Thema passt) gelegentlich auch auf Presseinformationen der Organisation angegeben.

Welche Inhalte bietet das Blog und wie werden sie dargeboten?
In diesem Blog findet man ausschließlich Einträge zu unterschiedlichen Aspekten eines einzigen Fachthemas, der Freiwilligenarbeit. Häufig geht es um aktuelle Themen der politischen Diskussion, der Arbeit von Kommissionen und der Gesetzgebung. Einige weitere Beispiele aus dem Themenspektrum:

- Wie viel Aufwand für Arbeitssicherheit ist gerechtfertigt (vor dem Hintergrund häufiger Schadenersatzprozesse), und wann kann man vor lauter Sicherheitsmaßnahmen nicht mehr arbeiten?
- Bereits eingeplante finanzielle Mittel wurden drastisch gekürzt – was nun?.
- Auf dem Papier gilt für Behinderte Gleichbehandlung, aber in der Praxis stoßen viele immer noch auf Probleme.
- Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Arbeitslose ihre staatliche Unterstützung verlieren, wenn sie ehrenamtlich tätig werden. Das ist zwar falsch, hält aber viele Leute von der Freiwilligenarbeit ab.
- Ein „Freiwilliger“ hat Geld aus der Kasse seines Charity-Shops mitgehen lassen, und die Medien haben sich auf das Thema gestürzt. Ist jetzt der Ruf des ganzen Sektors in Gefahr?
- Ist es eigentlich in Ordnung, wenn jemand die Arbeit in erster Linie deshalb macht, um seinen Lebenslauf damit aufzupolieren?

Bei den Beiträgen handelt es sich zum Teil um Kommentare, die lediglich etwa lockerer formuliert sind. (Ich meine, ich hätte Ähnliches vom gleichen Autor schon einmal in einer Tageszeitung gelesen, kann mich aber nicht mehr erinnern, wo...) Zum Teil sind es blogtypische Einträge mit persönlichem Charakter, etwa zu ungewöhnlichen Anfragen, die Restall zu bearbeiten hatte, oder die Anmerkung, er melde sich aus dem Weihnachtsurlaub.

Zu wesentlichen Quellen führen Links im Text.

Welche sonstigen Charakteristika hat das Blog?

Hier eine kurze Zusammenstellung von Eigenschaften, die sonst noch interessant sein könnten:

- erstellt über Blogger.com im Standard-Layout;
- beginnt im Oktober 2006 und ist bis jetzt kontinuierlich aktiv;
- weist mittlerweile 28 Einträge auf, von denen im einem Monat 1-4 eingestellt wurden;
- gibt nach jedem Eintrag die Möglichkeit zum Kommentar;
- enthält in der rechten Spalte oben gibt es den Standard-Menüpunkt „About me“, der aber keine zusätzlichen Informationen bietet;
- gibt darunter zehn Links: einer zu Volunteering England, drei zu Themen aus dem Bereich Arbeitssicherheit und „Good Practice“, vier zu anderen Blogs aus dem gleichen Themenbereich. Die Links zu Freiwilligenagenturen und zu einer juristischen Website funktionieren nicht.
- Archiv mit älteren Einträgen nach Erscheinungsmonat, chronologisch geordnet und nicht gegenchronologisch wie die neueren Einträge. Bestimmte Themen kann man nur nach Stichwort suchen.
- eine Seitennutzungsstatistik mit Visits und Page Impressions pro Tag, in der laufenden Woche und insgesamt.

Und trotz allem nur geringes Interesse?
Man darf annehmen, dass Mark Restall kein wirkliches Massenpublikum mit seinem Blog ansprechen wollte, dafür ist sein Thema zu speziell. Mehr als durchschnittlich 8 Visits und 17 Page Impressions dürfte er angesichts der hohem Zahl an Freiwilligen und im Management der Freiwilligenarbeit Tätigen doch angepeilt haben. Die Kommentare kommen zwar zum großen Teil aus der engeren Zielgruppe, sind positiv und teilweise ausführlich, aber es sind nur wenige von noch weniger Kommentatoren. Als Instrument zur Kommunikation mit seiner Zielgruppe ist das Blog zumindest bisher eindeutig kein Erfolg, es wird auch nach mehr als einem Jahr nur schwach genutzt.

Wo könnten die Probleme liegen?
Fragt sich, wie sich ein Erfolg daraus machen ließe. Hier nur ein paar Gedanken eines „Fachfremden“ und absoluten Blog-Neulings:

- Ob die Mischung und Aufbereitung der Themen der Zielgruppe wirklich zusagt, müsste der Blogger verhältnismäßig leicht herausfinden können und sein Blog gegebenenfalls ändern – er ist ja nahe an seiner Zielgruppe und könnte auch die anderen Medien von Volunteering England nutzen. Mag sein, dass das Ganze doch nicht nah genug an der Praxis ist...
- Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Bloggen besonderen Regeln folgt. Dass sich so wenig Neues tut und man nach ein oder zwei Wochen immer noch den gleichen Eintrag als den aktuellsten angeboten bekommt, finde ich jedenfalls frustrierend. Wurde hier der Aufwand unterschätzt? Sicher gäbe es noch KollegInnen, die auch mal etwas schreiben könnten, das würde gleichzeitig das Spektrum der behandelten Themen erweitern.
- Geringe Zugriffszahlen sind offensichtlich ein allgemeines Problem von Blogs. „Handbücher“ wie http://www.krusenstern.ch/p881.html gehen darauf ein darauf ein verraten, wie man sein Blog bekannt macht. Wahrscheinlich ist es wichtig, diese Hinweise zu beachten.

Sieht also ganz so aus, als müsse auch ein Kommunikationsprofi die Gesetzmäßigkeiten und Anforderungen des Bloggens erst mal lernen. Also: nicht aufgeben!

Was uns heute auffiel: Christian (L)`s Hausaufgabe

Hallo zusammen, auch ich habe die Zeit, die ich überhaupt nicht hatte, in den 2.0-Untiefen des World Wide Wahnsinn verbracht. Das Web 2.0 ernährt sich von Disziplin und Lebenszeit, wie mir scheint... Also hier meine Hausaufgabe.

Was uns heute auffiel - des Lorenz Christians Hausaufgabe

Schon wieder Nachrichten

Das Thema schein übersetzt. In seinem Politik-Blog "Was uns heute auffiel", http://arbeit3000.blog.de/ behandelt der Journalist Gerhard Maucher täglich eine Nachricht aus aller Welt. Lohnt es sich tatsächlich, nach der Spiegel- und Focus-Online-Lektüre, hier nochmal die gleichen Nachrichten zu lesen? Ich sage ja. Mehr...

Mit Nachrichten-Blogs ist es so eine Sache. Warum soll ich dasselbe machen, wie die ganz große Journalistenmaschine in Spiegel, Focus, Süddeutsche etc.? Klar, ich kann meine eigenen Akzente setzen, meine eigene Auswahl treffen. Aber warum soll Dich als Leser, nachgerade meine Auswahl interessieren? Das hab ich mich bei Gerhard Mauchers Blog auch gefragt - und war überrascht. Der Vorteil von Maucher ist, das merkt man seinen Beiträgen sofort an, er ist gelernter Journalist, nach seinen Profilangaben jetzt in der Erwachsenenbildung tätig. Die Beiträge sind also nicht nur gut geschrieben, sondern auch kenntnisreich und tagesaktuell. Als Mann von Fach behandelt er oft die Randthemen, die in der Headline- und Teaser-Welt etwas untergehen oder bringt sie etwas kürzer auf den Punkt. Mit dem heutigen Beitrag zum Super Tuesday in den USA ist man schnell und umfassend informiert. Er kann aber auch auf illustrierende Randthemen eingehen, wie die Wählervereinigung der Demokraten in Berlin. Das können die "Großen" nicht so ohne weiteres. Und außerdem: Wer sagt denn, dass mich das interessieren muss? Wenn ich die Überschrift lese, kann ich immer noch entscheiden, ob Herr Maucher und seine beiden Mitblogger heute meinen Geschmack getroffen haben. Trotzdem wirkt der Blog über weite Strecken zu wenig unterhaltsam. Ein Privatblog kann anders als eine große Nachrichtenredaktion etwas mehr Persönlichkeit zusätzlich zur Professionalität entfalten. Da gebricht es diesem Blog ein wenig. Professionalität und persönliche Herangehensweise verbinden - vielleicht ist das des Bloggers Zukunft. Bis dahin schadet es aber nicht hin und wieder auch bei Gerhard Maucher vorbeizusurfen - auch wenn es nur Nachrichten sind.

Am Schluss möchte ich Euch noch das Werk eines Bloggreenhorns sondergleichen vorstellen, nämlich von mir. Ich hab letzten Juni zwei Freunde von mir bei einem einwöchigen Mountainbikerennen über die Alpen bloggend begleitet. Sie arbeiten beide bei der gleichen Softwarefirma, der eine ist Geschäftsführer, und der Blog erschien auf der Firmenhomepage www.jambit.com/blogs. Bin um konstruktive Kritik dankbar.

Hausaufgabe Michaela

Liebe JB-3-Blogger,

ich bin am Wochenende in der Blogoshäre versunken. Anstatt meine Hausaufgaben zu machen, habe ich mich von einem Blog in den nächsten geklickt – immer auf der Suche nach einem noch besseren Klick. Wahrscheinlich würde ich immer noch weitersuchen, wenn nicht am Montagmorgen die Hausaufgaben- Erinnerungsmail gekommen wäre.
Außerdem habe ich natürlich gewartet, ob jemand von euch den Anfang macht, um mich ein bisschen orientieren zu können. :-)
In meiner Hausaufgabe möchte ich euch den Blog
www.contentschmiede.de vorstellen. Ich habe mich für diese Site entschieden, weil ich sie wegen der vorgestellten Web-Tools und der vielen Zusatzfunktionen für uns „Crossmediale“ interessant finde.
Hier ist also meine Hausaufgabe:

Blog-Tipp
IT-News + Fun: Die ContentSchmiede ist ein sehr professionell gemachter Blog für alle Web-Interessierte. Hier findet man eine Menge Tipps zu Web-Tools, aber auch Links zu witzigen Web-Sites. weiter>>>

Der Autor der ContentSchmiede ist ein IT-Manager aus München, der Web-Lösungen entwickelt. Er selbst bezeichnet seinen Blog als „privaten Brain-Extender für Interessantes und Kurioses, Wichtiges und Wertloses“. Die Site richtet sich an den Leser, der sich tiefer mit dem Web und Webtools beschäftigen möchte. Zur Auflockerung gibt es Web-Tipps, wie z.B. den wirklich lustigen Videolink „Warum Bloggen für Männer gefährlich ist“.

Artikel können bewertet werden und das Artikel-Trendbarometer zeigt die zehn beliebtesten Artikel. Außerdem gibt es auf dieser Site noch jede Menge andere interessante Funktionen, wie z.B. wechselnde Links zu anderen Blogs unter Blogroll und zahlreiche RSS-Feeds. Unter der Rubrik Statistik findet man Daten, wie z.B. die Zahl der Besucher und Beiträge.
Es lohnt sich für jeden Blogger, der einmal einen perfekt aufgemachten Blog sehen möchte, einen Klick auf
www.contentschmiede.de zu werfen.

Hausaufgabe Katrin Althoetmar

Vorstellung/Rezension eines Newsletters



Newsletter der Duden-Sprachberatung
Häppchenweise Deutsch

Wer sich für die deutsche Sprache in all ihren Facetten interessiert, kann seine Kenntnisse mit dem Newsletter der Duden-Sprachberatung überprüfen und auffrischen. Alle zwei Wochen wartete er mit lehrreichen und zugleich vergnüglichen Inhalten auf. Der kleine „Sprachimbiss“ ist schnell verschlungen und gut bekömmlich. mehr …

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- In den drei Rubriken: „Was Sie schon immer wissen wollten“, „Hätten Sie´s gewusst?“ und „Für Sie nachgeschlagen“ beantwortet der Duden-Newsletter alle 14 Tage Fragen wie „Woher kommt das Wort Walnuss?“, „Schreibt man eMail, E-mail oder E-Mail?“ oder „Heißt es der oder das Virus?“. Die in lockerem Tonfall geschriebenen Artikel zu Rechtschreibung und Grammatik, Sprachgebrauch und Wissenswertem rund um die deutsche Sprache sind angenehm kurz gehalten und für jedermann verständlich.

Außerdem findet sich stets ein Link zum aktuellen Audio-Podcast der Duden-Sprachberatung, der den Zuhörer mit einem zwei- bis vierminütigen Beitrag verköstigt. Und für besonders Wissenshungrige sind die (kostenpflichtigen) Rufnummern der Duden-Sprachberatung aufgeführt. Natürlich ist das Angebot nicht ganz uneigennützig: Links auf Aktionen und kommerzielle Angebote des Dudenverlags sind ebenfalls Inhalt des Newsletters – zum Glück kommen sie aber eher unaufdringlich daher.


Den Newsletter können Interessierte unter www.duden.de/newsletter sowohl als reine Textversion (sehr schlicht) oder im bunten HTML-Format mit Bildern und formatierten Texten abonnieren. Wer das Format ändern oder den Newsletter abbestellen möchte, klickt einfach auf den unter jeder Ausgabe angegebenen Link.


Fazit: ein lesenswerter Newsletter besonders für diejenigen, die im schreibenden Gewerbe tätig sind und auf kurzweilige Art ihren Wissensdurst stillen und ihr Sprachgefühl verfeinern wollen.
(Katrin Althoetmar)


Sonntag, 3. Februar 2008

Schreiben für das Internet, Hausaufgabe von Gregor Moser

Kritik

Newsletter im Vergleich

Was macht einen gut gemachten Newsletter aus? Eine Antwort darauf lautet: Dass der Nutzer das bekommt, was er erwartet.


Verglichen werden im Folgenden die Newsletter der ZDF-Sendung „Wiso“, des Spiegel-Online, des Bayerischen Journalistenverbands (BJV), der Digital-Redaktion von Focus-Online sowie der Akademie Berufliche Bildung der deutschen Zeitungsverlage (ABZV). Die Kritik der Newsletter findet unter dem Aspekt der Nutzer-Freundlichkeit statt. Sprich: Erfüllt das Angebot die Erwartungen dessen, der ihn abonniert hat?

Verfährt man so, müsste meiner Meinung nach der Wiso-Newsletter am schlechtesten abschneiden. Der Grund: Er ist weniger eine Newsletter als vielmehr eine Werbemail, die der Nutzer, hätte er ihn nicht abonniert, vermutlich als Spam-Mail einstufen und ungesehen löschen würde. Ein weiterer Minuspunkt ist hier die Absender-Adresse, in der weder „Wiso“ noch „ZDF“ auftauchen. Zusätzlich peinlich für den Newsletter aus einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt ist die Bauernfängerei mit dem „Extra-Bonus“.
Ebenfalls schlecht abschneiden tut beim Vergleich der fünf Newsletter derjenige von Spiegel-Online. Der Hauptgrund: Für einen täglichen Newsletter ist er viel zu umfangreich. Um sich schnell über das Geschehen des Tages zu informieren, ist der um 17 Uhr gesendete Newsletter zu unübersichtlich und mit zu viel Ballast bepackt. Der Nutzer eines Nachrichtenservices braucht das nicht. Das Sport-Wissens-Quiz, die Ressorts Auto, Reise, Wissenschaft und Eines Tages, hätten die Macher besser weggelassen. Sinnvoller wäre es gewesen, sich auf die wichtigsten Tagesmeldungen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Panorama zu beschränken. Diese hätten gewichtet und danach in eine Reihenfolge gebracht werden können. Das würde Orientierung geben. Angesichts seiner Länge hätte dem Spiegel-Online-Newsletter zudem auch Bilder oder Grafiken gut getan.
Besser wird es bei dem BJV-Newsletter. Zwar wird auch bei ihm am Absender nicht klar, von wem er kommt aber im Email-Body liest man stichpunktartig, um was es in ihm geht. Wenn es den Nutzer interessiert, kann er das Pdf öffnen – oder es sein lassen. Über den Vor- und Nachteile der Pdf-Lösung, hatten wir bei unserem Seminar-Wochenende gesprochen. In diesem Fall überwiegt der Vorteil, dass der Newsletter leicht zu archivieren ist. Nutzerfreundlich ist auch, dass ein Link angegeben ist, über den bei Bedarf die Software zum Betrachten des Pdfs geladen werden kann. Auch die weiterführenden Links sowie der Termin-Service sprechen für das BJV-Angebot.
Einen sehr guten Eindruck macht der Newsletter von Focus-Online. Dies allein schon aus dem Grund, da er sich auf ein Ressort beschränkt. Das hat zwar den Nachteil, dass man bei Bedarf mehrere Newsletter aus der Focus-Online-Redaktion abonnieren muss, steht aber auch für Klarheit. Der Bezieher des Newsletter weiß, dass er genau das bekommt, was er will und nicht einen ermüdenden Rundumschlag a la Spiegel-Online. Ein weiteres Plus ist, dass die Beiträge Teaser haben, die knapp über die Inhalte informieren und über die der Leser weitergeleitet wird. Der Nutzer kann sich so schnell einen Überblick verschaffen. Schön ist auch, dass der oberste Beitrag optisch abgesetzt ist und er so zum Aufmacher wird. Diese hierarchische Struktur schafft zusätzliche Klarheit. Schließlich fällt noch positiv auf, dass jeder Textbeitrag mit einem Bild versehen wurde. Das lockert den Newsletter optisch auf und macht es möglich, ihn schnell zu lesen.
Meiner Ansicht der beste Newsletter kommt vom ABZV. Wie der Spiegel-Online-Newsletter ist auch er sehr umfangreich. Da es sich hierbei aber um eine monatlichen Service handelt, ist die Länge gerechtfertigt. Schön ist auch, dass schon auf seiner ersten Seite ein Inhaltsverzeichnis steht, über das der Nutzer direkt auf ein Thema navigieren kann. Im Gegensatz zu Spiegel-Online wird der Nutzer hier an der Hand genommen und er muss sich nicht erst durch den gesamten Newsletter hinabscrollen, um vielleicht etwas zu finden, das ihn interessiert. In den Texten finden sich auch immer wieder Links, die zu mehr Informationen führen. Trotz seines Umfangs wird der Newsletter daher dem horizontalen wie auch dem vertikalen Leser gerecht. In anderer Form ist das auch beim Newsletter des BJV und des Focus-Online-Ressorts „Digital“ so. Zwar hätte man beim ABZV auch mehr mit Bildern arbeiten können, doch ihr Fehlen stört nicht. Grund sind die optisch voneinander abgesetzten Formen wie Meldung, Seminar-Tipps, Zitiert et cetera. Zusätzlich gibt es noch einen Comic zur Auflockerung. Das Leser-Echo bringt es auf den Punkt: Dieser Newsletter schafft es, seine Nutzer mit einer informativen Mischung obendrein auch noch zu unterhalten. Dass man ihn als Pdf ablegen kann, kommt dem Format ebenfalls sehr zugute. Der Nutzwert stimmt.

Donnerstag, 31. Januar 2008

Mitgenommen

Liebe Crosser,

wenn man droht, im WEB-Ozean zu ertrinken, dann crossed hoffentlich ein Blog-Boot seine Bahn und rettet ihn vor dem Ertrinken. So ist es geschehen. Beste Grüße von Jürge aus Frankfurt.

Montag, 28. Januar 2008

Viel Spaß beim Bloggen...

Gestern war der Aufbruch ja in Anbetracht der knappen Zeit etwas hektisch, darum wünsche ich Ihnen auf diesem Weg viel Spaß beim Bloggen sowie bei Hausaufgabe und Test ;-) Viele Grüße von Claudia Frickel

Sonntag, 27. Januar 2008

Ein interessantes Wochenende

Hallo zusammen!
Fühl mich schon ganz crossmedial. Das war schon mehr als ein Teaser, für den ultimativen Hypertext fühl ich mich zwar noch nicht gerüstet. Da muss ich glaub ich noch ein paar Links nutzen.
Also ich hab viel gelernt - bin jetzt aber auch etwas gerädert.
Bis in 2 Wochen.

Namenskunde

Fall sich jemand gewundert hat, wo mein komischer Nachname (Althoetmar) mit dem Dehnungs-E herkommt: hier eine Adresse: http://www.hoetmar.de.

Bis demnächst!

Fast geschafft!

Wünsche allen einen schönen Rest-Sonntag!

Hallo,

das war ein sehr gutes Start-Wochenende. Kompliment. Freue mich schon auf die nächsten.

Begrüßung

Hallo Blogger,
jetzt geht's los. Der Workshop war doch prima, oder? Bin schon gespannt, was Ihr alle schreiben werdet.
Bis Bald, Alexandra
Mein erstes Wochenende bei der Journalistenakademie Dr. Hooffacker.
Später mehr dazu ...

Grüße
Inge

Viel gelernt

Das war ein gebaltes Wochenende mit vielen Anregungen. Freue mich schon darauf, das Gelernte auszuprobieren und weitere Übungen zu machen.

Schöne Grüße

Hallo Welt

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